Windows 7 als Vista Nachfolger
Kaum hat Microsoft den Vista Nachfolger Windows 7 in Ansatzen vorgestellt, da wird bereits über Vorveröffentlichungstermine diskutiert… Ende 2009 / Anfang 2010 soll Windows 7 auf den Markt kommen und das heutige Vista ersetzen.
Viele atmen auf und rechnen offensichtlich schon in Tagen, bis ein Wechsel von XP zu Windows 7 endlich möglich sein wird. Aber warum? Was ist so schlecht an Vista?
Vista fragt um Zustimmung – z.B. bei Installation einer Software – allein diese Verhaltensweise scheint bei den meisten Usern auf Unverstandnis zu stossen. “Warum sollte ich zustimmen? Ich habe 3 Firewalls, 5 Virenscanner installiert – das System ist zwar atzend langsam (was nur an Microsoft liegen kann und keinesfall an meiner “Sicherheitsstrategie”) und dann werde ich auch noch gefragt, ob ich wirklich installieren will?”
Dabei ist dieses Sicherheitsmerkmal doch tatsachlich eines der grossen Starken gegenüber XP (wenn XP mit permanenten Adminrechten verwendet wird). Ähnliches gibt es schliesslich auch in Linuxdistributionen mit “SUDO”. Bei Linux der letzte Schrei, bei Windows der grösste Mist?
Wer also auf die Fragerei verzichten will, der möge bitte einfach die Benutzerkontensteuerung – auf eigene Gefahr – deaktivieren (Systemsteuerung / Benutzerkonten und Jugendschutz / Benutzerkonten / Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten). Der einzigste Vorteil: Das System wird dadurch ein oredentliches Stück unsicherer und der ach so nervende Bestatigungsklick bei Systemanderungen entfallt. Windows kann warten
Vistainstallationen die nach 3 Wochen Betrieb nicht mehr lauffahig sind, Startprozeduren unendlich lange sein sollen und Bluescreens am laufenden Band erzeugt werden, konnte ich bislang auf keinem der Rechner, auf denen Vista installiert ist, feststellen.
Tatsachlich nervig bei Vista ist lediglich, dass nicht jede “XP taugliche Software” erfolgreich unter Vista gestartet werden kann – was uns mit Windows 7 erwartet, werden wir dann ja sehen.
