Breitband für alle
Auf dem dritten nationalen IT Gipfel wurde über den flachendeckenden Ausbau des Internets in Form von Breitbandanschlüssen diskutiert – wenige Tage zuvor wurde eine neue Bedarfsermittlung angekündigt.
René Obermann – Chef der Telekom rechnet mit 40 bis 50 Milliarden Euro Investitionskosten für die Datenautobahn des 21. Jahrhunderts. Unter anderem schlug er vor, Leerrohre beispielsweise von Stadtwerken für den DSL Ausbau bis zu einzelnen Bauernhöfen zu nutzen.
Weiterhin kam der Vorschlag, freie Radiofrequenzen für das mobile Internet zur Verfügung zu stellen. Mit DSL über Radio waren glasfaserahnliche Geschwindigkeiten möglich – leider werden die Frequenzen durch die zustandigen Behörden nicht freigegeben und fordert die Politik zur Handlung auf. Google hatte zuvor bekanntgegeben, in den USA Frequenzen der 75% freigewordenen analog TV Senderfrequenzen (White Spaces) für kabellose Netzwerke zu nutzen. Google beabsichtigt mehrere Hunderte Millionen US-Dollar in die Technik zu investieren.
